CPT Präzisionstechnik GmbH – CNC-Fertigung aus Chemnitz seit 1992
Präzision kann man messen. Vorsprung nicht.
Seit 1992 fertigt CPT Bauteile, bei denen ein bisschen daneben keine Option ist. Heute arbeiten rund 90 Menschen an 40 CNC-Maschinen für Kunden aus Hightech, Industrie und Forschung. Doch moderne Fertigung entscheidet sich längst nicht mehr allein an der Maschine.
Deshalb verbindet CPT Präzisionsfertigung mit Automation, Robotik, digitaler Produktion und Künstlicher Intelligenz. Neue Technologien werden bei uns nicht im Präsentationsraum erklärt, sondern dort erprobt, wo sie bestehen müssen: in der laufenden Produktion.
Wir reden nicht über die Fabrik der Zukunft. Wir bauen an ihr. Jeden Tag.
Von Menschen und Maschinen.
Die Geschichte von CPT beginnt 1992 – mit 11 Mitarbeitern, fünf CNC-Drehmaschinen und einem Fräszentrum. Gegründet wurde das Unternehmen von Carmen Ahnert; hervorgegangen ist es aus dem technischen Bereich des Forschungsinstitutes für Textiltechnologie in Chemnitz. Am Anfang stand die klassische Lohnfertigung. Doch CPT blieb nicht bei der einzelnen Maschine stehen. Aus Fertigung entwickelte sich Schritt für Schritt ein System: technologisch breiter, präziser und zunehmend vernetzter.
2011 bekam diese Entwicklung buchstäblich mehr Raum. Auf rund 10.000 Quadratmetern entstand der neue Unternehmensstandort mit Produktionshalle und Verwaltung – und damit die Basis für die weitere Entwicklung sowie für Kunden in Deutschland, Europa und darüber hinaus. 2020 wurde das technologische Fundament erneut erweitert: Mit der Übernahme der MBC Metallbearbeitungscenter GmbH kamen zusätzliche Kompetenzen und Möglichkeiten hinzu.
Präzision entsteht eben nicht nur an der Maschine, sondern im Zusammenspiel mit den Menschen.
Viele Branchen. Ein Anspruch:
Es muss bis ins Detail passen.
CPT fertigt für Unternehmen aus Maschinen- und Anlagenbau, Automatisierungstechnik, Medizintechnik, Messtechnik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Halbleiterindustrie, optischer Industrie sowie Luft- und Raumfahrt. Was all diese Branchen verbindet: hohe Anforderungen, klare Parameter und Bauteile, die exakt funktionieren müssen. Die Erfahrung aus unterschiedlichsten Hightech-Anwendungen macht CPT schnell im Denken, flexibel in der Umsetzung und sicher im Umgang mit neuen technischen Herausforderungen.
Neue Branche? Neue Anforderung? Das können wir.
Kurze Wege. Langer Atem.
Carmen Ahnert führt CPT gemeinsam mit ihrer Tochter Nicole, die seit 2009 im Unternehmen ist und seit 2012 als Prokuristin den Generationswechsel aktiv mitgestaltet. Auch Robert Ahnert gehört zum Unternehmen und treibt als Industriemeister die technologische Entwicklung weiter voran.
Familie bedeutet bei CPT vor allem eines: Verantwortung bleibt dort, wo auch die Entscheidungen getroffen werden. Das hält Wege kurz und schafft Beweglichkeit. Abstimmungen gelingen schneller, Investitionen können mit Weitblick getroffen und Lösungen dann gefunden werden, wenn es darauf ankommt. Für Kunden entsteht daraus etwas, das sich kaum in Zahlen messen lässt: Verlässlichkeit ohne Umwege. Und während andernorts oft das nächste Quartal den Takt vorgibt, kann CPT als Familienunternehmen weiter vorausdenken.
Kontinuität schafft den Spielraum und die Weitsicht, den stabile Partnerschaften brauchen.
Präzision ist Teamarbeit.
Bei CPT wandert ein Auftrag nicht einfach von Abteilung zu Abteilung. Er wird zuerst genau durchdacht. Die Technologen prüfen, wie sich ein Bauteil präzise und wirtschaftlich fertigen lässt. In der Produktion wird daraus Realität. Die Qualitätssicherung schaut ganz genau hin, die Instandhaltung hält die Technik am Laufen, Montage, Lager, Versand und Verwaltung sorgen dafür, dass am Ende alles zusammenpasst. Was CPT ausmacht, ist deshalb nicht nur ein Organigramm, sondern das Zusammenspiel: Man kennt die Abläufe, arbeitet Hand in Hand und übernimmt Verantwortung weit über den eigenen Prozessschritt hinaus.
So entsteht Präzision nicht an einer Stelle. Sondern überall im Unternehmen.
2 bis 3 Mikrometer. Viel Spielraum ist das nicht.
Qualität wird nicht erst am Ende kontrolliert. Sie begleitet ein jedes Bauteil vom Wareneingang bis zur letzten Messung. Seit 1996 arbeitet CPT nach DIN EN ISO 9001. Prüfprozesse sind dokumentiert, Messwerte rückverfolgbar, Ergebnisse nachvollziehbar. Je nach Kundenanforderung entstehen Prüfprotokolle, Messreihen, dokumentierte Stichproben oder Erstmusterprüfberichte. Im hauseigenen Prüf- und Messzentrum kommen unter anderem eine ZEISS-Koordinatenmessmaschine mit CALYPSO-Software, KEYENCE-LMX-Messsysteme und Konturografen zum Einsatz. So lassen sich – je nach Bauteil und Anforderung – Toleranzen von 2 bis 3 Mikrometern sicher beherrschen.
Für den Kunden muss Präzision am Ende erstaunlich unspektakulär sein: Das Teil passt. Genau so, wie es soll.
Präzision beginnt vor der Produktion.
Das P in CPT steht für Präzision. Und die entsteht nicht erst beim Fräsen oder Drehen. Sie beginnt mit der Zeichnung, den Toleranzen, dem Material und der Frage, welcher Fertigungsweg für ein Bauteil der richtige ist. Schon in der Qualitätsplanung prüft CPT deshalb Messanforderungen, Fertigungsabläufe und mögliche Risiken. Während der Produktion folgen laufende Kontrollen. Materialien werden beim Wareneingang geprüft, Messwerte dokumentiert, Prozesse nachvollziehbar gehalten.
Präzision steckt im ganzen Prozess.
Vom Hallendach bis zum Schotterspeicher: ein System.
Unter der Produktionshalle von CPT liegt ein rund zwei Meter tiefer Schotterspeicher. Er temperiert und filtert die Zuluft ganzjährig auf etwa 10 Grad und ist damit Teil eines Energiekonzepts, das weit mehr kann als nur Verbrauch zu senken. Kompressoren mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaik auf dem Hallendach, automatische Lichtsteuerung und digitales Energiemonitoring ergänzen das System.
2012 wurde die Halle dafür im bundesweiten Wettbewerb „Grünes Haus 2012 – Industrie und Gewerbe“ ausgezeichnet. Der Effekt zeigt sich jeden Tag: konstante Temperaturen, saubere Luft, gleichmäßige Lichtverhältnisse und damit bessere Bedingungen für Mensch, Maschinen und Fertigung.
Nachhaltigkeit ist bei CPT kein Zusatz. Sie ist Teil des Selbstverständnisses.